Naturheilpraxis    Ulrike Vielau, Heilpraktikerin 

… für eine individuell abgestimmte, ganzheitliche Therapie

Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)

Die westliche und die chinesische Medizin haben verschiedene Erklärungen für Erkrankungen und entsprechend verschiedene therapeutische Ansätze. Nach dem ganzheitlichen Ansatz der chinesischen Medizin gibt es kein Wundermittel, das bei jedem gleich wirkt. Entscheidend sind die individuellen Gegebenheiten des Patienten, seine Lebenssituation und seine Ernährungsgewohnheiten. In der chinesischen Medizin werden die gestörten Funktionskreise gestärkt und krankheitsauslösende Faktoren gemildert oder beseitigt. Dabei stützt sie sich wesentlich auf die Akupunktur und die Kräutermedizin.

Der Grundgedanke der Akupunktur ist, dass bei einer Krankheit das Kräftegleich-gewicht im Körper gestört ist. Die Traditionelle Chinesische Medizin beschreibt zwei gegensätzliche, sich ergänzende Kräfte im Körper, Yin und Yang. Die beiden Kräfte stehen normalerweise in einem harmonischen Gleichgewicht, eine Störung äußert sich als Krankheit. Die Anwendung der Akupunktur führt zu einem Energieausgleich, zur Harmonisierung von Yin und Yang: Sie dient der Heilung, indem sie die Selbstheilungskräfte des Körpers anregt.

Die wohl bekannteste Form der Akupunktur ist die Körperakupunktur. Durch das Einstechen hauchdünner Akupunkturnadeln in fest definierte Punkte wird ein Anreiz zur Heilung bzw. Selbstheilung gegeben. Ersatzweise können diese Punkte auch durch andere Methoden stimuliert werden (z.B. Pressurverfahren).

 

 

Ebenso wichtig aus therapeutischer Sicht ist die Ohrakupunktur. Im Ohr sind sämtliche Reflexzonen und Reflexpunkte des menschlichen Körpers abgebildet; sie werden mittels Akupunkturnadeln, Elektrostimulation oder dem Aufkleben von kleinen Ohrsamen-Pflastern stimuliert. Die Ohrakupunktur hat sich besonders bei Akutbeschwerden und bei Suchtbehandlungen bewährt.

 

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Die Kräuterheilkunde spielt in der chinesischen Medizin eine bedeutende Rolle. Etwa 500 Arzneimittel, die vorwiegend pflanzlicher, weniger tierischer und minera-lischer Herkunft sind, werden zur Behandlung eingesetzt, z.B. die Ginsengwurzel (ren shen), das Süßholz (gan cao), die Angelikawurzel (dang gui) und natürlich auch die bekannten Ginkgo-Präparate. In der Regel werden die Kräuter als Tee zubereitet oder in Wasser bzw. Saft aufgelöst und mehrmals täglich eingenommen. Ein breites Spektrum an Erkrankungen (Hauterkrankungen, Verdauung, Atmung, Urogenital-system bis hin zu Schlafstörungen) kann so behandelt werden.

 

 

Weitere Informationen über die Möglichkeiten und Grenzen der Traditionellen Chinesischen Medizin sowie über Krankheiten, die erfahrungsgemäß gut mit  Methoden dieser Art zu behandeln sind, finden Sie hier: Info TCM (PDF, 135 KB)

Relativ neu ist die gesichtsverjüngende kosmetische Akupunktur, die im Sinne der traditionellen chinesischen Medizin ganzheitlich auf den Körper wirkt. Zur Falten-reduzierung werden dabei in bestimmte Punkte an Gesicht und Körper hauchfeine Nadeln eingeführt, die die Kollagen- und Elastinproduktion anregen, Hautstruktur und Elastizität verbessern. Dadurch wird das Gesicht gestrafft, und das Hautbild verbessert sich von innen heraus. Auch sichtbare Stresszeichen wie Zornes- oder Magenfalten werden abgebaut - ganz ohne Botoxspritzen oder chirurgische Eingriffe. Die Behandlung mit kosmetischer Akupunktur setzt eine qualifizierte Fortbildung und viel praktische Erfahrung voraus. Oft wird schon nach wenigen Sitzungen ein fühlbar gesünderes, strafferes Aussehen erreicht, die Vitalität und das allgemeine Wohlbefinden gefördert.